FJS - Sein Tod

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* 6. September 1915
+ 3. Oktober 1988

Regensburg, 3. Oktober – Franz Josef Strauß, einer der ganz großen Politiker des Nachkriegsdeutschland, wird aus seinem Schaffen gerissen. Von der „Wiesn“, vom Münchner Oktoberfest, ist der bayerische Ministerpräsident mit dem Hubschrauber zu einem Jagdausflug zum Fürsten Thurn und Taxis geflogen. Kaum ausgestiegen – bricht er vor dem aufgereihten Empfangskomitee mit Kreislaufversagen zusammen. Ohne das Bewusstsein wiederzuerlangen, stirbt Strauß am 3. Oktober im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Regensburg.

Die Reaktionen im In- und Ausland auf den unerwarteten Tod unterstreichen nachdrücklich die besondere Rolle von Strauß, der in seiner Heimat Rott am Inn begraben, später mit seiner tödlich verunglückten Ehefrau in ein Ehrengrab auf dem Münchener Waldfriedhof umgebettet wird.

Wie wenige hat der im September 1915 in München geborene Sohn eines Metzgermeisters die Bundesrepublik mitgeprägt und Bayern sein besonderes Profil gegeben. Er ist es gewesen, der den Freistaat Bayern vom Agrarland zum hochmodernen Industriestandort führte. Andererseits sind mit seinem Namen auch Skandale („Spiegel-Affäre“, „Starfighter“) verbunden.

In Bonn ist Strauß Bundesminister für besondere Aufgaben, Atomminister, Verteidigungsminister sowie Finanzminister gewesen. Im Rennen 1980 um die Kanzlerschaft verlor der CSU-Vorsitzende (1961–1988) gegen den amtierenden SPD-Bundeskanzler Helmut Schmidt.

Quelle:
50jahre-deutschland.bild

 

Sterbebild - Franz Josef Strauss

 

 


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22.11.2011