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Virtual
Realities (VR)
Open Source Projekte
Damit
eine große Anzahl von Anwendern in Beruf und Freizeit VR/AR Technologien
sinnvoll nutzen können, arbeiten die Partner im Projekt OpenSG PLUS daran das
innovative System OpenSG (Open Source Scenegraph) zu implementieren und effektiv
zu erweitern. OpenSG ist eine frei erhältliche Programmbibliothek, die
Echtzeit-Renderingaufgaben für AR- und VR-Anwendungen unterstützt. Nach dem Open
Source-Prinzip sind die Routinen im Quellcode von OpenSG wie beim
Vorzeigeprojekt LINUX weltweit frei verfügbar. Somit kann jeder die Software
einsetzen und in seine Produkte integrieren. Im Rahmen von OpenSG PLUS wird u.
a. das hochaktuelle, sogenannte Clustering unterstützt, das die Verwendung von
mehreren Standard PC-Rechern zur gemeinsamen Darstellung komplexer
dreidimensionaler Welten ermöglicht. Der Vorteil hierbei ist, dass mit einem
einzelnen Programm, die kostengünstige Leistungsfähigkeit aktueller
Entwicklungen im PC-Markt genutzt werden kann - z. B. zur Darstellung von
Mehrseitenprojektionen wie Powerwalls und CAVES. Eine kostspielige
Graphik-Workstation ist dazu nicht mehr nötig. Im Projektkonsortium von OpenSG
PLUS sind, neben dem ZGDV und dem Fraunhofer IGD wichtige deutsche
Forschungsinstitutionen auf dem Sektor 3D-Computergrafik vertreten.
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Das
Augmented-Reality-Komplettsystem ARVIKA (www.arvika.de) unterstützt
beispielsweise einen Servicetechniker, der eine Maschine in Betrieb nehmen
will, indem ihm über eine Datenbrille situationsgerechte Informationen - etwa
Montagehinweise - eingeblendet werden.
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Das Entwicklerteam
vom Fraunhofer IGD (www.igd.fhg.de/igd-a4/) zeigt in Leipzig u. a. Lösungen
für ein flexibleres Tracking und präsentiert neue Möglichkeiten, wie
Informationen via individuelle Ausgabegeräte, sogenannte Head Mounted Displays
(HMD) in das Sichtfeld des Anwenders projiziert werden können.
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Die
interdisziplinären Teams, in denen Unternehmen, Hochschulen und
außeruniversitäre Forschungseinrichtungen vertreten sind, entwickeln
prototypische Anwendungen, um so den Einsatz von VR- und AR-Technologien in
vielen Bereichen voran zu treiben.
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Experten
prognostizieren, AR und VR werde nicht nur Entwicklung, Produktion, Montage
und Wartung revolutionieren, sondern auch in komplexen Arbeitsbereichen wie
der Medizin, in Aus- und Weiterbildung, Medien und im kulturellen Sektor
zukünftig eine bedeutende Rolle spielen.
Kurzprofil INI-GraphicsNet:
Das internationale
Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung (INI-GraphicsNet) besteht aus dem
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, dem Zentrum für
Graphische Datenverarbeitung (ZGDV) e.V., beide in Darmstadt und Rostock, und
dem Fachgebiet Graphisch-Interaktive Systeme (GRIS) der Technischen
Universität Darmstadt. Weitere Institutionen des Netzwerkes sind das
Fraunhofer-Anwendungszentrum für Computergraphik in Chemie und Pharmazie (AGC)
in Frankfurt, das Fraunhofer Center for Research in Computer Graphics (CRCG)
in Providence, Rhode Island (USA), das Centre for Advanced Media Technology (CAMTech)
in Singapur, das Centro de Computaç"o Gráfica (CCG) in Guimar"es (Portugal),
das Centre for Visual Interaction and Communication Technologies (VICOMTech)
in San Sebastian (Spanien), das Institute for New Media Technology (NEMETech)
in Seoul (Süd-Korea) und das Center for Advanced Computer Graphics
Technologies (GRAPHITech) in Trento (Italien).
Innerhalb des Netzverbundes sind an den neun Standorten über 300
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie rund 560 wissenschaftliche Hilfskräfte
beschäftigt. Bei einem Haushalt von über 41 Millionen Euro bildet das
INI-GraphicsNet weltweit den größten Forschungsverbund auf dem Gebiet der
Graphischen Datenverarbeitung.
Quellen:
IDW
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