OP-Vorbereitung

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MEDARPA

3D-Visualisierung für OP-Ärzte

 

AR-Fenster in der OperationstechnikDen Arzt in der Operationsvorbereitung und -ausführung zum Wohl des Patienten sinnvoll zu unterstützen, dieses Ziel verfolgen die Partner im Verbundprojekt MEDARPA. So kann der Operateur künftig während des Eingriffs auf dreidimensional visualisierte Patientendaten wie Ultraschall, Computertomografie oder Röntgenaufnahmen zugreifen. Die operationsrelevanten Daten werden mit Hilfe eines halbtransparenten, schwenkbaren Displays, dem AR-Fenster, welches über der Eingriffsstelle positioniert wird, in das Sichtfeld des Arztes eingeblendet. "Dem Operateur ermöglicht der Blick durch das AR-Fenster, in das Innere des Patienten zu blicken und seine dort ebenfalls sichtbaren chirurgischen Instrumente präziser zu setzen", beschreibt Michael Schnaider, Leiter der Abteilung "Visual Computing" am ZGDV, einen Vorteil der neuen Technologie.

 

Neben der Entwicklung des AR-Fensters stellt insbesondere die genaue Positionsbestimmung, das so genannte Tracking, sowie die exakte Registrierung der Bilddaten mit dem Patienten eine Herausforderung an die Entwickler dar. Um Differenzen zwischen Realität und den Computer-erzeugten Bildern zu minimieren, müssen ständig die Blickrichtung des Arztes, die Körperposition des Patienten, des AR-Fensters und der genutzten Instrumente bestimmt und in Echtzeit neu berechnet werden.

 

Die Systeme in MEDARPA sollen künftig auch auf natürliche Interaktionstechniken wie z.B. Sprache reagieren, damit sich der Chirurg uneingeschränkt auf das Operationsfeld konzentrieren kann.

Quellen:
IDW
Zum Projekt MEDARPA
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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PROMMERSBERGER
22.11.2011