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Der CL 160
Der
CL 160 wird in der Lage sein, Frachten mit einem Volumen von 3.200 m3 (50m
x 8m x 8m) bei einer Nutzlast von maximal 160 Tonnen über Distanzen von
bis zu 10.000 km zu transportieren. Der Schlüssel zum Einsatz eines
Luftschiffes in dem Transportsystem CargoLifter ist seine Fähigkeit, in
der Luft zu schweben und als fliegender Kran zu agieren. Zum Be- und
Entladen muss der CL 160 also nicht landen, sondern wird seine Fracht mit
Hilfe eines patentierten Lastaustauschverfahrens aus ca. 100m Höhe
austauschen. Somit wird erstmals ein Transport solch großvolumiger Güter
ohne umfangreiche Infrastruktur am Boden möglich.
Wie also muss der CargoLifter konstruiert sein und wie wird er aussehen?
Man unterscheidet drei Arten von Luftschiffen. Das Starrluftschiff, mit
den wohl bekanntesten Vertretern, den Zeppelinen, beruhen auf einem
starren Innengerippe und halten das Traggas in so genannten Gaszellen.
Diese Bauart eignet sich vor allem für im Luftschiff verteilte Lasten und
bringt ein relativ hohes strukturelles Eigengewicht mit sich.
Die so genannten Prallluftschiffe (Blimps) basieren auf einer Hülle ohne
starre Strukturen und werden durch den Hülleninnendruck in Form gehalten.
Vertreter dieser Kategorie sind die relativ häufig vorkommenden
Werbeluftschiffe.
Die dritte Klasse von Luftschiffen, zu der auch der CargoLifter CL 160
gehört, sind die halbstarren Luftschiffe oder auch Kielluftschiffe. Die
Hülle weist wie bei Prallluftschiffen keine starren Strukturen auf und
wird ebenfalls über den Innendruck in Form gehalten. Hinzu kommt der Kiel
unterhalb der Hülle, der das Frachtvolumen aufnimmt und die Last über die
gesamte Länge der Hülle verteilt. Außerdem sind darin die
Systeminstallationen wie Antriebe, Treibstofftanks, Flugdeck und Räume für
die Besatzung integriert. |