AlpTransit Gotthard
Die Vision
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Der
Tunnel
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Der
Tunnel AlpTransit Gotthard bringt, zusammen mit den Ausbauten im
Rahmen von Bahn 2000 und dank dem Einsatz von neuem Rollmaterial,
deutliche Fahrzeitverkürzungen. Während heute für die Strecke
Zürich–Gotthard–Milano noch 3 Stunden 40 Minuten Reisezeit (Cisalpino)
benötigt werden, wird diese Zeit auf 2 Stunden 40 Minuten verkürzt.
Weitere Verkürzungen sind durchaus denkbar. Damit stellt die Bahn eine
echte Alternative zum Auto- und Luftverkehr dar. Von der
Reisezeitverkürzung können 20 Millionen Menschen profitieren, welche im
unmittelbaren Einzugsgebiet der Neubaustrecke am Gotthard wohnen.
Die Verbindungen im
internationalen Reiseverkehr, aufgebaut um die Anschlussknoten Zürich und
Milano, werden durch den Gotthard-Basistunnel deutlich schneller werden.
Die Zentren im süddeutschen Raum kommen dadurch den norditalienischen
Industriestädten und vor allem der Metropole Milano ein schönes Stück
näher. Benötigt man heute von München nach Milano über die Brennerachse
noch mehr als 7 Stunden, so verkürzen die Basistunnel an der Gotthardachse
und die Einführung von Neigezügen auf der Strecke Zürich– München die
Fahrzeit auf etwa 6 Stunden. |
AlpTransit Gotthard
Die Technik
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Der Stand der
Technik erlaubt heute einen weitgehend
mechanisierten Vortrieb. Damit steigen aber auch die Anforderungen an die
Bergleute, welche die Maschinen bedienen. Gefragt sind Spezialisten. Es
reicht nicht mehr, den Fels zu spüren und den Umgang mit Sprengstoff zu
beherrschen, weil neue technische Geräte hinzugekommen sind:
computergesteuerte Tunnelbohrmaschinen (TBM) und Bohrjumbos mit mehreren
Bohrlafetten, Schutterfahrzeuge, Lasergeräte und hydraulisch bewegte
Schalwagen aus Stahl. |