W32.Blaster.Worm

Ergänzung

 

 

Der Wurm W32.Blaster.Worm greift Rechner aus dem Internet an.

Dabei wird ein Angriffsversuch auf alle moeglichen Betriebssysteme

durchgefuehrt.

 

Angreifbar sich jedoch nur NT-basierende Betriebssysteme. Dies sind

speziell Windows NT, Windows 2000, Windows XP und Windows 2003.

Windows 98 und Windows Me sind von dem Wurm nicht betroffen.

W32.Blaster.Worm nutzt dabei eine bekannte Sicherheitsluecke in den

genannten Betriebssystemen aus.

 

Weitere Informationen finden Sie in der Beschreibung zum Wurm unter

<<http://www.bsi.bund.de/av/vb/blaster.htm>>.

 

Der Download der Programme wird insbesondere bei Windows XP-Rechnern

immer wieder durch einen Neustart unterbrochen. Dieser Prozess kann

abgebrochen werden. Sobald eine Meldung erscheint, dass der Rechner

heruntergefahren werden muss, klickt man im Startmenue auf

"Ausfuehren...". In der dann angezeigten Eingabezeile wird der Befehl

"shutdown -a" eingeben und mit OK bestaetigt:

<<http://www.bsi.bund.de/av/vb/shutdown.jpg>>

 

Vorgehensweise beim (moeglichen) Befall:

1. Schliessen der Sicherheitsluecke des Betriebssystems:

Microsoft stellt ein sog. Hotfix fuer die Sicherheitsluecke bereit.

Informationen dazu und das Hotfix-Programm finden Sie bei

Microsoft unter:

http://www.microsoft.com/technet/security/bulletin/MS03-026.asp

 

2. Suchen und Entfernen des Wurms

Laden Sie eines der speziellen Entfernungstools von Symantec

oder NAI. Mit diesen Programmen koennen Sie den Rechner nach dem

Wurm durchsuchen und moegliche Infektionen entfernen:

 

http://vil.nai.com/vil/stinger/

 

http://securityresponse.symantec.com/avcenter/venc/data/
w32.blaster.worm.removal.tool.html

 

3. Setzen Sie ein aktuelles Viren-Schutzprogramm ein.

 

4. Zusaetzlichen Schutz bietet eine Firewall, die derartige Angriffe

verhindern kann. Hierbei muss eine Regel definiert werden, die

den Port 135/TCP (incoming) blockiert. Darueberhinaus sollten die

Ports 69/UDP und 4444/TCP ueberwacht werden, welche vom Wurm zur

Kommunikation ueber das Internet genutzt werden.

 






 

Quelle:
BSI - Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Bonn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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22.11.2011